Kulturkreis-Grafenbau
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18.10.2015 : Duoabend Cello/Klavier 

Mikhail Pochekinmit der „Cellissima“ 

Maria Kliegel und der Pianistin Nina Tichman

[Presse: KRZ 21.10.2015SZBZ 21.10.2015]

Werke von Onslow, Messiaen, Saint-Saëns, Max Bruch, Brahms

Im Hinblick auf Dätzingens Vergangenheit als Schloss des Johanniter- bzw. Malteserordens und die Entscheidungen, die von diesem kleinen Schloss im Schwäbischen aus mit Konsequenzen für den Mittelmeerraum getroffen wurden, wird der Kulturkreis Grafenau in der kommenden Saison Musik mit Bezug zu Anrainerstaaten des Mittelmeers präsentieren.

Am Sonntag, dem 18. Oktober 2015, 18 Uhr  kommen in den Maltesersaal  von Schloss Dätzingen die Ausnahmekünstlerinnen Maria Kliegel, Cello und Nina Tichman, Klavier. Sie werden Werke von Onslow (Sonate A-Dur op. 16 Nr. 3),  Messiaen (5. Satz aus dem Quartett „Auf das Ende der Zeiten“), Saint-Saëns (Suite op.16), Max Bruch (Kol Nidrei) und  Brahms (Sonate e-Moll) spielen. Aus einem Anrainerstaat des Mittelmeers stammen die Komponisten Messiaen und Saint-Saëns (Frankreich). Max Bruch komponierte das Werk „Kol Nidrei“ nach einer Melodie aus Israel.

Maria Kliegel, auch „La Cellissima“ genannt, ist eine herausragende Cellistin. Sie erhielt zahlreiche renommierte Preise. Von ihren CDs wurden über 1 Million verkauft, womit sie die Nr. 1 der Welt ist. Bei aller Perfektion geht es ihr aber um mehr. Ihre künstlerische Darbietung ist nie Selbstzweck, sondern weist auf das Credo aller wahren Kunst hin- tief empfundene Menschlichkeit. Das beweist nicht zuletzt ihr Engagement für die südafrikanische Freiheitsbewegung. 1997 führte sie die von ihr initiierte Komposition „Hommage à Nelson Mandela“ in Südafrika auf und wurde daraufhin von Nelson Mandela eingeladen.

Nina Tichman machte Furore, als sie in ihrer Heimatstadt New York das Gesamtklavierwerk von Claude Debussy zyklisch aufführte. Es war das erste Mal, dass ein Künstler sich dieser Herausforderung gestellt hat. Kein geringerer als Wilhelm Kempf attestierte der Gewinnerin wichtiger Wettbewerbe spirituelle Gaben, die ihr ermöglichen, die Geheimnisse der Musik zu entschlüsseln.

Die Musikwelt ist begeistert vom frappierenden Aufeinander- Eingehen und musikalischen Überschwang dieser beiden Musikerinnen, von der Wärme und Intensität ihrer Interpretationen.

    
Kulturkreis Grafenau, Schloss Dätzingen, 71120 Grafenau
e-Mail: vorstand@kulturkreis-grafenau.de